Archiv für April 2011

Auftakt zur BiKo-Reihe „Emanzipation und Alltag“ am 09. Mai, 18.30 Uhr im veto

Emanzipation und Alltag
Aufstehen, Zähne putzen, Frühstück und dann? Eine andere Welt mag ja möglich sein, aber Montagmorgens hilft der Wunsch nach einem ganz anderen Ganzen wenig bei der Beantwortung der anstehenden Fragen. Daran ändert auch der angesagte revolutionäre Chic nichts. Gemessen an der Idee einer befreiten Gesellschaft ist der Alltag frustrierend, was Solidarität konkret bedeuten kann, ist unklar.
Gerade deswegen fragen wir in vier Veranstaltungen danach, wie sich gewisse Ansprüche umsetzen lassen und wie wir mit den Schwierigkeiten und Widersprüchen umgehen können, die entstehen, wenn der emanzipatorische Anspruch mit der harten Mauer der Realität kollidiert.

1. Veranstaltung: Schönheit
Als ob mich kümmern würde, was die anderen denken!… Oder doch? Mit dem Hautausschlag will ich jetzt aber nicht raus gehen. Beim Thema Schönheitsideale ist es schwer, eine selbstbe-stimmte Haltung zu finden. Auf der einen Seite steht der Anspruch der Selbstbestimmung, nach dem egal ist, was die anderen denken. Aber ein Stück Anerkennung wünscht man sich doch. Und spätestens wenn der Genosse den Style mit „geht gar nicht“ kommentiert oder die Chefin um einen angemesseneren Haarschnitt bittet, wird es schwer, die Scheißegal-Haltung durchzu-ziehen. Und überhaupt: Wenn alles so egal ist, wieso rasieren sich alle die Körperbehaarung und machen Diäten? Im Workshop wollen wir uns ausgehend von eigenen Erfahrungen kritisch mit dem Spannungsfeld zwischen Schönheitsnormen und Wohlbefinden beschäftigen.
http://biko.arranca.de/index.php?c=programm&nr=111

Artikel zum veto in der Thüringer Allgemeinen Zeitung

Link: http://erfurt.thueringer-allgemeine.de/web/erfurt/startseite/detail/-/specific/Linkspolitisches-Projekt-Veto-in-der-Trommsdorffstrasse-eroeffnet-1852253902

Infoveranstaltung am 03. Mai zur Demo gegen ein NPD-Zentrum in Bad Langensalza


Am 07.05., einem Tag vor dem „Tag der Befreiung vom Naziregime“ wird es in Bad Langensalza eine Antifa-Demo unter dem Motto „Nachmieter Gesucht – Weg mit dem NPD-Zentrum in Bad Langensalza“ geben. Organisiert wird das ganze von der Autonom Anarchistischen Gruppe Gotha [AAGTH] und Einzelpersonen aus Thüringen. Mit der Demonstration wollen wir auf die Problematik hinweisen, die ein NPD-Zentrum in einer Provinzstadt wie Bad Langensalza darstellt. Nicht nur in Bad Langensalza stellt dieser legale Raum für braune ZeitungsherausgeberInnen, Parteinazis und Veranstaltungen eine Gefahr dar. Für ganz Thüringen bedeutet ein NPD-Zentrum, dass Nazis direkt in unserer Mitte ihr Lager aufgeschlagen haben und von hier aus agieren können. Wir wollen mit der Demonstration zeigen, dass Nazis keinen Rückzugsort in Provinzstädten haben und dem mit einem konsequenten Antifaschismus entgegentreten.

Eine Infoveranstaltung zur Demo wird im veto am 03. Mai 2011 um 18.00 Uhr stattfinden.
Die Mobilisierungsseite ist http://nachmietergesucht.wordpress.com/.

Radio Frei Lokalnachrichten zum veto

Politisches Projekt „veto“ wurde in Erfurt eröffnet
Am 3. April eröffnete das politische Projekt „veto“ in der Trommsdorffstraße 5 in Erfurt. Hier wird Raum geboten für Treffen politischer Gruppen. Es gibt Infoveranstaltungen, Vorträge, Lesungen und anderes. In den Räumlichkeiten des Treffpunkts „veto“, gibt es einen Infoladen, Computerplätze und ein Café, das für alle offen ist.

Der Name „veto“ des Treffpunkts, stehe für einen gewissen Widerspruch in der Gesellschaft, so Pascal vom Projekt „veto“:
„Es sollen Inhalte wie Kapitalismuskritik, Antisexismus, oder so etwas, in diesem Laden vorkommen – und das soll dieser Ladenname auch mit ausdrücken. […] Der Laden ist eine Plattform für Infoveranstaltungen. Er soll als Treffpunkt dienen, einfach damit sich Leute treffen können, damit sich politische Gruppen treffen können. Ja, das ist so der grobe Ansatz im Moment. Natürlich auch mit Diskussionsveranstaltungen, es sollen Filme gezeigt werden können…“

Betreiber des Treffpunkts „veto“ sind die Gruppen „Hände hoch – Haus her!“, der „Infoladen Sabotnik“, das „Bildungskollektiv BIKO“, „Arbeitsmuffel Selbstverständlich AG“, „Wagenplatz Erfurt“, Antifagruppen, „wi(e)der die natur“ und weitere Einzelpersonen. Die ersten Infoveranstaltungen, die im Treffpunkt „veto“ stattfinden werden, betreffen die zweijährige Räumung des besetzten Hauses. Vom 15. bis 18. April finden dazu freie Infoveranstaltungen statt. Weitere Veranstaltungen sind:
„Unter Anderem eine Veranstaltung zum Massensterben der Flüchtlinge im Mittelmeer, eine Veranstaltung zum Stand der „Roten Flora“, das ist ein Hausprojekt in Hamburg. Und eine Veranstaltung einer Aktionsklettererin, namens Cécile Lecomte.“
Quelle: http://www.radio-frei.de/index.php?iid=5.2&ksubmit_show=Artikel&kartikel_id=3301, 11.04.2011

Veranstaltungen im Rahmen der Hände hoch – Haus her!-Tage

  • 12. April / ab 18 Uhr / Offene Arbeit, Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus: Küche für Alle / DIY
  • 15. April / 14 Uhr / Treffpunkt Veto, Trommsdorffstraße 5: Aktionskletterschnuppertraining mit Cécile Lecomte
  • 15. April / 20 Uhr / Veto, Trommsdorffstraße 5: Infos zu aktuellen Prozessen von Cécile & Diskussionsrunde zu direkten Aktionen
  • 16. April / ab 10 Uhr / Treffpunkt Veto / Trommsdorffstraße 5
  • 16. April / 18 Uhr / Veto / Trommsdorffstraße 5: Info-Veranstaltung zu den kommenden Kämpfen um die Rote Flora in Hamburg
  • 18. April / 20 Uhr / Veto / Trommsdorffstraße 5: Veranstaltung „Das Massensterben der Flüchtlinge im Mittelmeer“ mit Stefan Schmidt, Kapitän der Cap Anamur
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    Pressemitteilung: Politisches Projekt „veto“ in Erfurt eröffnet

    Am Sonntag, dem 3.4.2011 eröffnete das „veto“ in der Erfurter Innenstadt – ein Ort, der als Raum für Infoveranstaltungen, Vorträge und Lesungen sowie als Treffpunkt für politische Gruppen dienen soll. Am Nachmittag trafen sich ca. 50 Leute, die mit Kaffee, Sekt und Kuchen die Eröffnung der neuen Räumlichkeiten in der Trommsdorffstraße 5 feierten.

    Das „veto“ bietet regelmäßige Öffnungszeiten, in denen unter anderem ein Infoladen, ein Umsonstladen sowie Computerplätze genutzt werden können. Der Raum soll Möglichkeiten zur Gesellschaftskritik eröffnen und dazu beitragen, diese auch nach außen zu tragen. Dabei soll das „veto“ ein offener Raum sein, in dem kein Platz für Diskriminierungen ist.

    Das „veto“ wird von den Gruppen „Hände hoch – Haus her!“, „Infoladen Sabotnik“, „Bildungskollektiv BIKO“, „Arbeitsmuffel Selbstverständlich AG“, „Wagenplatz Erfurt“, Antifagruppen, „wi(e)der die natur“ und von Einzelpersonen betrieben.

    Die Betreiber_innen des „veto“

    veto-Ladeneröffnung!!!!!

    Am Sonntag, dem 03.04.2011, ist es endlich soweit: Um 15.00 Uhr findet die offizielle Eröffnung des veto in der Trommsdorffstraße 5 statt. Wir laden zu Kuchen, Sekt und Musik ein. Kommt vorbei und sagt auch noch anderen Bescheid!