Mit dem veto ist man weniger allein… „Do-Bar“ digital – Veranstaltungsreihe ab 11. März

Ihr denkt, die Türen sind zu und das wars? Selbstorganisation hört mit geschlossenen Räumen nicht auf. Viel zu lange kannten wir in Erfurt, was es heißt keinen Raum zu haben. Den haben wir uns geschaffen und doch finden darin keine Begegnungen statt. Das veto ist ein Raum für praktische Kritik an gesellschaftlichen Verhältnissen, an denen wir leiden, und denen wir gemeinsam etwas entgegensetzen wollen. Dafür braucht es einen Raum, in dem wir gemeinsam diskutieren, streiten, feiern, lachen und gestalten können. Während der COVID-19-Pandemie sind die Räume in der Magdeburger Allee geschlossen und es fehlt so viel. Den Umständen entsprechend entwickelt sich ein neuer Alltag, doch physische Nähe und informelle Gespräche mit den Genoss*innen und Freund*innen fehlen sehr. Der „harte Kern“ trifft sich weiterhin im Plenum, um das veto am Laufen zu halten und für anstehende Herausforderungen gemeinsam Wege zu finden, diese zu bewältigen.
Weil die Donnerstagsbar ein Highlight der Woche war, wird in Anlehnung daran nun alle zwei Wochen donnerstags ein digitales Format organisiert. Sobald der Infektionsschutz es zulässt, switchen wir wieder ins real life. But we will see. Bis dahin heißt es, solidarisch und selbstorganisiert durch die Pandemie!
Verschiedene Gruppen und Zusammenhänge aus dem veto laden euch dazu ein, in Kontakt zu bleiben! Die ersten Termine stehen, aktuelle Infos und Ankündigungen findet ihr auf dem Blog: veto.blogsport.de

Hinweis: Im digitalen Raum sind wir nicht sicher, Vertraulichkeit ist uns wichtig, daher ….

Donnerstag, 11. März 2021 / 19:00 / PubQuiz – ein Grund zum Saufen

Durch’s veto geht ein Geflüster

… Genoss*innen, hört ihr es nicht?!

Die Donnerstagsbar war zu lange düster…

… Genoss*innen, hört ihr es nicht?!

Sie flüstern von Punk aus der Dose und Pub Quiz,

sie flüstern aus allen Ecken und Enden,

…Gemeinsam auf BigBlueButton, mit Live-Besäufnis!

…Die Pandemie als Grund zum Saufen verwenden.

(Auszug aus: Der unheimliche Absturz Text: Erika Weint / Ernestine Baum; Musik: Hannelore Eis)

Was ihr braucht, um mitzumachen:

· Laptop mit BBB & Internet-Verbindung
· Team (2 -5 Personen – wir empfehlen euren aktuellen Infektionskreis)
· Anmeldung eures Teams an veto@riseup.net – bis Dienstag, 09. März UPDATE: Leider sind keine Anmeldungen mehr möglich!
· Nach der Anmeldung schicken wir euch eine kurze Info-Mail.

Donnerstag, 25. März 2021 / 19:00 / Interaktives Bullshitbingo

Wer kann am besten raten, welche Phrasen kommen? Wir suchen Reden und Redebeiträge raus, ihr ratet im Team, welche Phrasen auf jeden Fall kommen.

Ich kann den Standpunkt meiner politischen Überzeugung in wenige Worte zusammenfassen: Erstens, das müssen die Betroffenen sagen. Zweitens, und das ist es, was Adorno mit „Ohne Angst verschieden sein“ gemeint hat. Drittens, denn Gewalt kann nie ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein, da müssen alle Demokraten klare Kante zeigen. Auch die Solidarität mit Israel hat sich, das kann von niemandem bestritten werden, ohne zu verkennen, dass auch Fridays for Future das so sieht — genau deswegen ist die intersektionale Perspektive auch so wichtig.
Teilt das auf euren Kanälen.

Für jeden Treffer wird eine Runde fällig, wobei wir noch nach Möglichkeiten suchen, Getränke durch’s Internet zu senden.

Donnerstag, 8. April 2021 / 19:00 / „Neue Rechte und Corona“ (Vortrag organisiert von Dissens)

Lange blieb die europäische Rechte uneinig über die Einschätzung der Pandemie. Man schwankte zwischen der Forderung nach dem starken Staat, der den Gesundheitsschutz durchsetzt, und dem Laissez faire für die Wirtschaft. Auch in Deutschland suchte die politische Rechte in den Märzwochen noch nach ihrer Rolle im politischen Gefüge der Pandemie. Teile dieser Bewegung allerdings preschten sofort vor. Zu diesen Leugnern der ersten Stunden gehören Verschwörungsideologen wie Ken Jebsen, der auf seinem Youtube-Kanal KenFM die Corona-Leugner und -Verharmloser als einer der ersten um sich sammelte. Der Vortrag thematisiert die Rolle der politischen Rechten während der Corona-Pandemie und geht der Frage nach, warum gerade der Antisemitismus in dieser Zeit wieder zum zentralen Verbindungselement der verschiedenen Strömungen in dieser Bewegung wurde. Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags wird der aktuelle NS-Bezug dieser Bewegung in Deutschland sein.


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